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Diabetes

Diabetes - was ist das?

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung (auch Zuckerkrankheit genannt), die durch einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Im natürlichen Stoffwechsel wird das körpereigene Hormon "Insulin" benötigt, um Glukose in die Körperzellen aufnehmen zu können.

Man unterscheide Diabetes in zwei Typen: Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2.

Diabetes Typ 1 wird auch als Jugenddiabetes bezeichnet und beginnt - wie der Name schon sagt - meist vor dem 20. Lebensjahr. Ursache ist eine Autoimmunerkrankung, also eine Erkrankung, bei der das Immunsystem den eigenen Körper angreift. Bei Typ 1 Diabetes werden dabei die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört.

Diabetes Typ 2 tritt meist erst nach dem 30. Lebensjahr auf und wird daher häufig auch als Altersdiabetes bezeichnet. Es können aber auch junge Menschen betroffen sein. Hier spielen erbliche Faktoren, Übergewicht und Bewegungsmangel eine Rolle.

Diabetes Typ 2 - Symptome und Diagnose

Der Diabetes Typ 2 zeigt meist weniger typische Symptome und macht lange Zeit keine richtigen Beschwerden im Gegensatz zu Diabetes Typ 1.  Daher wird er in der Regel erst spät entdeckt. Dennoch treten unspezifische Symptome, zum Beispiel Müdigkeit und Konzentrationsschwäche auf. Zudem versucht der Körper überschüssigen Zucker mit dem Urin auszuscheiden, wenn der Blutzuckerspiegel steigt. Dadurch erhöht sich der Harndrang, der Körper gleicht den Flüssigkeitsverlust aus, indem er ein starkes Durstgefühl erzeugt.

Diabetes-Symptome können sein:

  • Gewichtsschwankungen
  • schlecht verheilende Wunden
  • Juckreiz
  • ständiges Hungergefühl
  • depressive Verstimmung
  • wiederkehrende Harnwegsinfekte

Früherkennung und schnelle Behandlung

Das schlimmste, was einem Diabetes-Patienten wiederfahren kann, sind Amputationen. Das gilt es zu verhindern. Durch die richtigen Maßnahmen zur Vorbeugung und eine frühzeitige Behandlung von Fußproblemen könnten viele Amputationen verhindert werden. Grundsätzlich sollten Menschen mit Diabetes auf eine gute Einstellung des Blutzuckerspiegels achten und die regelmäßigen Routineuntersuchungen beim Arzt wahrnehmen. Alarmsignale wie Brennen und Kribbeln in den Beinen sollten ernst genommen werden.

Wichtig ist auch, dass Diabetiker ihre Füße täglich gründlich auf Veränderungen, wie Druckstellen, Blasen, Risse oder Hornhautschwielen, kontrollieren. Besonders wichtig ist das passende Schuhwerk. Denn schlecht sitzende Schuhe gehören zu den Hauptauslösern von Fußverletzungen bei Diabetikern. Auch Verletzungen bei der Fuß- und Nagelpflege können ernste Folgen haben.

Abnehmen bei Diabetes Typ 2

Über 8 Millionen Menschen leben derzeit in Deutschland mit Diabetes, Typ 2. Hauptursachen für die Entstehung der Zuckerkrankheit sind eine kalorienreiche Ernährung sowie ein hoher Konsum von Zucker. Beides führt zu Übergewicht. Es gibt Studien, die belegen, dass Menschen mit Diabetes Typ 2 durch Gewichtsreduktion auf Medikamente verzichten können, oder die Krankheit sogar ganz verschwunden ist.

Achten Sie also besonders auf Ihr Gewicht und versuchen sie, eine hyperkalorische Ernährung zu vermeiden.

Diabetisches Fußsyndrom

Der diabetische Fuß ist eine schwere Langzeitkomplikation bei Patienten mit Diabetes. Die Ursachen hierfür liegen in schweren Schädigungen der Nerven und Blutgefäße in den Beinen. Die Folge: Selbst kleinste Verletzungen heilen sehr schlecht ab, sie infizieren sich leicht und es entwickeln sich oft tiefe Geschwüre, die sich bis auf den Knochen ausbreiten können.

Mit dem Begriff „diabetisches Fußsyndrom“ wird ein Komplex von Symptomen im Bereich der Füße und Unterschenkel bezeichnet, die sich infolge einer Diabeteserkrankung entwickeln können.

Dazu können unter anderem die folgenden Umstände zählen:

  • Fußverletzungen (Läsionen)
  • Tiefe Geschwüre (Ulzera, mit oder ohne Infektion)
  • Schwäche der Fußmuskulatur
  • Verformungen des Fußes bzw. der Zehen (Krallenfuß)
  • Gangrän: Gewebsnekrose, also Absterben von Gewebe durch Mangeldurchblutung.

    Vermessen der Füße

    Für eine individuelle Versorgung ist das Analysieren der Füße sowie das digitale Scannen unerlässlich. Der Fuß wird mit Hilfe eines Flachbrettscanners gescannt und die Daten (Fußbelastung, Bewegungsabläufe sowie Fehlstellungen) der Füße exakt erfasst.

    Bei diesem technischen Meßverfahren wird die gesamte Fußbeschaffenheit sichtbar.

    Die Qualität der Hilfsmittel ist entscheidend

    Spezielle Einlagen für Diabetiker

    Untersuchungen haben ergeben, dass viele Diabetikereinlagen nur begrenzt Wirkung zeigen, weil die eingearbeiteten Polster schon nach kurzer Zeit nicht mehr ausreichend regenerieren und aus diesem Grund den Druck nicht vom Fuß ableiten können.

    Unsere Bettungs- und Weichpolstereinlagen wirken präventiv bei Fußschäden und dienen der Linderung leichter Druckstellen.

    Wirkungsweisen unserer Bettungs- und Weichpolstereinlagen:

    • verfügen über einen einzigartigen Weichpolsteraufbau
    • entlasten sensible Zonen wie Ferse oder Großzehengrundgelenke
    • entschärfen Komplikationen durch langanhaltende Wirksamkeit der Weichbettung
    • Weichpolsteraufbau verteilt den Druck und reduziert Druckspitzen
    • härtere Grundschichten führen, korrigieren und stützen den Fuß

    Das richtige Schuhwerk bei Diabetes

    Bei Neuropathie und Fußwunden, die nicht an der Fußsohle liegen, wird Patienten empfohlen Diabetikerschutzschuhe mit einer einfachen Weichpolstersohle zu tragen.

    Für betroffene Personen, die eine Wunde an der Fußsohle hatten, werden sogenannte diabetische Fußbettungen verordnet. Dieses sorgen für eine gezielte Druckentlastung der ehemaligen Geschwürzonen an der Fußsohle oder an Zehenspitzen.

    Wurden bereits Fußteile amputiert, passen Diabetikerschutzschuhe nicht mehr. Dann müssen meist orthopädische Maßschuhe angefertigt werden.

    Bei uns erhalten Sie die richtige Versorgung für Ihre Füße. Wir führen gern eine erste unverbindliche Fußuntersuchung durch und geben Ihnen dann eine Versorgungsempfehlung.

    Vorteile von Diabetiker Schutzschuhen

    • sehr weich gepolsterte Schäfte zum Schutz der diabetischen Füße
    • ein spezielles Futter sorgt für ein angenehmes Innenklima der Schuhe, absorbiert Feuchtigkeit und trocknet schnell
    • ausreichende Weite bei angenehmer Ballenbreite, um die Füße nicht einzuengen
    • hoher Einstiegrand für stabilen Halt der Einlagen
    • weit zu öffnen für einen bequemen Einstieg
    • Hinterkappe sorgt für guten Fersensitz
    • keine störenden Innennähte
    • ohne Vorderkappe

    Verbandschuhe für stark geschwollene und verbundene Füße

    Bei uns erhalten Sie spezielle Verbandschuhe für Diabetiker. Wir kommen auch zu Ihnen nach Hause oder wenn Sie noch in der Klinik sind, besuchen wir Sie auch dort, um Ihnen eine schnellstmögliche Versorgung zu ermöglichen.

    Unsere Verbandschuhe sind geeignet bei folgenden Indikationen:

    • bei Durchblutungsstörungen verbunden abgeheilten Ulcera oder sonstigen mechanischen Irritationen, die zu regionalen Druckspitzen führen
    •  wenn noch kein orthopädischer Maßschuh erforderlich ist
    • bei bereits bestehendem diabetischen Fußsyndrom
    •  bei Polyneuropathie

    Fußbettung und Maßschuhe für Diabetiker

    Orthopädische Fußbettungen werden in Schutzschuhen oder orthopädischen Maßschuhen getragen und bei offenen Fußwunden in speziellen Therapieentlastungsschuhen und in konfektionierten Orthesen. Durch bestimmte Materialeigenschaften in verschiedenen Härtegraden können Bewegungsintensität, Mobilität und Körpergewicht des Patienten individuell berücksichtigt werden.

    Unsere maßgefertigen orthopädischen Schuhe für Diabetiker werden in handwerklicher Einzelanfertigung nach Maß hergestellt. Sie zeichnen sich aus durch:

    • breiten Zehenraum
    • geeignete Materialien wie z.B. das Innenfutter
    • Schaftpolsterung
    • Diabetesadaptierte Fußbettung
    • Sohlen- und Absatzrolle gegebenenfalls Sohlenversteifung

    Vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin

    Unsere qualifizierten Mitarbeiter von der Schuhtechnik würden sich freuen, Sie beraten und auf Wunsch auch versorgen zu dürfen.

    Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin:

    Kontakt:
    Patrick Kruse
    E-Mail:  p.kruse[at]motion-center.de

    Oder lassen Sie sich von unseren freundlichen Kundenbetreuung direkt mit dem Fachbereich verbinden.

    Telefon: 04331 46700